icon_parents_wide
Hinweis:

Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen richten sich an Angehörige medizinischer Berufe sowie ein vergleichbares Publikum. Bevor Sie Ihre Ernährung umstellen, sprechen Sie bitte mit einer medizinischen Fachkraft.

Tipps für Eltern

Familien benötigen einfache und praktische Empfehlungen von Gesundheitsfachkräften. Hier ein paar Tipps von unabhängigen Gesundheitsorganisationen zur Förderung gesunder Ernährungsgewohnheiten:

1) Fördern Sie die Aufnahme von Obst und Gemüse durch Ihre Kinder mit jeder Mahlzeit bzw. jedem Snack zwischendurch1

Reiner Fruchtsaft trägt dazu bei, dass Kinder sich an den Geschmack von Obst und Gemüse gewöhnen, was auf lange Sicht zu einem gesundheitsbewussteren Lebensstil führen kann.9

Obst und Gemüse gehören hinsichtlich des Nährstoffgehalts zu den wichtigsten Nahrungsmitteln. Der Mensch sollte mindestens 5 Portionen davon pro Tag zu sich nehmen, am besten eine bis zwei davon zu den Mahlzeiten und die anderen dazwischen. Mit z. B. einem Glas Fruchtsaft zum Frühstück, einem Apfel oder einer Banane als Snack zwischendurch und einer oder zwei Portionen Gemüse pro Mahlzeit können Kinder ihren täglichen Bedarf decken oder sogar übertreffen.

Als Erstes sollten Obst und Gemüse in den Ernährungsplan integriert werden: Fragen Sie Ihre Kinder, wie viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten sie im Supermarkt erkennen. Warum nicht ein paar neue probieren? Wie viele kann man pro Monat versuchen?

2) Hydratation als Schlüssel – Kinder sollten viel trinken

Mehr als die Hälfte unseres Körpers besteht aus Wasser, weshalb der Mensch außer der richtigen Ernährung zur Förderung der Gesundheit auch mindestens fünf Gläser Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen sollte. So ist es besonders wichtig, speziell bei hohen Temperaturen oder nach der körperlichen Ertüchtigung viel Flüssigkeit zu trinken. Einfaches Wasser ist natürlich toll, aber ein kleines Glas reiner Fruchtsaft pro Tag, der zu 90 % aus Wasser besteht, ist auch ok. Reiner Fruchtsaft fördert nicht nur die Hydratation, sondern enthält auch essenzielle Nährstoffe (so ist z. B. Orangensaft reich an Vitamin C und enthält darüber hinaus Folat und Kalium).2

3) Mischen Sie Nahrungsmittel und Getränke auf verschiedenste Weise3

Forschungen haben ergeben, dass reiner Fruchtsaft den Verzehr von Obst und Gemüse eher ergänzt als ersetzt.10

Erziehungsberechtigte können Nahrungsmittel auf verschiedene Art und Weise und mit viel Kreativität präsentieren. Wenn Ihre Kinder eine bestimmte Obstsorte nicht mögen, schneiden Sie die Frucht auf und bauen Sie lustige Gesichter oder Formen auf einem Teller. Mischen Sie sie auch mit anderen Fruchtstücken und regen Sie Ihre Kinder dazu an, einen lustigen Frucht-Cocktail zu kreieren oder Spiele zu spielen, um ihr Interesse an Obst zu fördern. Wenn sie das betreffende Obst oder den Saft nun gar nicht mögen, mischen Sie eine kleine Menge Fruchtsaft mit Mineralwasser und reduzieren Sie die Wassermenge im Laufe der Zeit.  Der Schlüssel ist, sich immer etwas Neues einfallen zu lassen! Mit dem Verzehr von Obst und Gemüse sollte man wenn möglich schon im sehr jungen Alter beginnen.  Laut Forschungen kann der Verzehr von reinem Fruchtsaft dazu beitragen, dass Kinder sich an den Geschmack von Obst und Gemüse gewöhnen, was auf lange Sicht zu einem gesundheitsbewussteren Lebensstil führen kann.4

4) Mit gutem Beispiel vorangehen5

Die Modellierung positiven Verhaltens ist ein wichtiger Bestandteil der Motivation für Kinder, wenn es um den Verzehr von Obst und Gemüse geht. Wenn Kinder beobachten, dass Erwachsene diese Nahrungsmittel mit Gusto zu sich nehmen, lassen sie sich viel wahrscheinlicher zur Nachahmung verleiten. Ebenfalls unterstützen würde dies die ständige Verfügbarkeit von Obst und Gemüse zuhause.

Vitamine: Reiner Orangensaft ist reich an Vitamin C und enthält darüber hinaus Folat und Kalium.11,12

  • Mit jeder Mahlzeit Gemüse zu sich nehmen
  • Frisches Obst und rohes Gemüse als Zwischenmahlzeit reichen
  • Frisches Obst und Gemüse nach Jahreszeit anbieten
  • Immer reinen Fruchtsaft mit Mahlzeiten reichen (einmal pro Tag)
  • Das Vitamin C im Fruchtsaft hilft bei der Absorption von Eisen aus anderen Nahrungsmitteln6

5) Ausprobieren neuer Lebensmittel7

Je mehr ein Kind mit neuen Nahrungsmitteln in Kontakt kommt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es diese ausprobiert bzw. sich an einen regelmäßigen Verzehr gewöhnt. Dazu sind zwischen 10 und 15 Kostproben nötig, will heißen, Eltern sollten nach einigen wenigen Versuchen nicht gleich aufgeben.  Zwingen Sie Ihre Kinder niemals dazu, große Mengen an neuen Nahrungsmitteln zu verzehren, sondern loben Sie sie, wenn sie kleinere Mengen von einem oder zwei neuen Nahrungsmitteln probieren. Wenn Sie dies oft genug tun, gewöhnen sich die Kinder an das neue Obst oder Gemüse und entwickeln ein größeres Verlangen danach. Laut Forschungen kann der Verzehr von reinem Fruchtsaft dazu beitragen, dass Kinder sich an den Geschmack von Obst und Gemüse gewöhnen, was auf lange Sicht zu einem gesundheitsbewussteren Lebensstil führen kann.8

 

QUELLEN

1. 10 healthy lifestyle tips for kids, European Food and Information Council, 10/2015.
Zu finden unter:
http://www.eufic.org/article/en/page/TARCHIVE/expid/10-healthy-eating-tips-kids/#anchor3 [Letzter Zugriff am 8. Februar 2017].

2. UK Department of Health. Nutrient analysis of fruit and Gemüse.
Zu finden unter: https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/167942/Nutrient_analysis_of_fruit_and_vegetables_-_Summary_Report.pdf [Letzter Zugriff am 8. Februar 2017].

3. Voedingscentrum.nl Holländische Informationsplattform für eine gesunde ausgewogene Ernährung.

4. CREDOC. Comportements et consommation alimentaire en France 2010. Enquête CCAF 2010.

5. Encouraging young children to eat different Gemüse, Eufic Food Today 3/2010.

6. Pisoschi et al. Ascorbic Acid Determination in Commercial Fruchtsaft Samples by Cyclic Voltammetry. Journal of Automated Methods and Management in Chemistry. 2008.

7. Encouraging young children to eat different Gemüse, Eufic Food Today 3/2010.

8. CREDOC. Comportements et consommation alimentaire en France 2010. Enquête CCAF 2010.

9. CREDOC. Comportements et consommation alimentaire en France 2010. Enquête CCAF 2010. 2010.
Ebenfalls von Interesse könnte sein: Gibson & Boyd. Associations between added sugars and micronutrient intakes and status: further analysis of data from the National Diet and Nutrition Survey of Young People aged 4 to 18 years. British Journal of Nutrition. 2009.
L O’Connor et al. Dietary Energy Density and its association with the nutritional quality of the diet of children and teenagers. Journal of Nutritional Science (2013) vol.2: e10, 1–8.

10. Gibson, S. Fruchtsaft consumption in the National Diet and Nutrition Survey (NDNS 2008-2010): associations with diet quality and indices of obesity and health. Proceedings of the Nutrition Society. 2012.
Ebenfalls von Interesse könnte sein: Comportements et consommation alimentaire en France 2010. Enquête CCAF 2010. 2010.

11. Amtsblatt der Europäischen Union. Verordnung der Europäischen Kommission 432/2012 vom 16/05/2012.
Zu finden unter: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:136:0001:0040:en:PDF [Letzter Zugriff am 8. Februar 2017].

12. UK Department of Health. Nutrient analysis of fruit and Gemüse.
Zu finden unter: https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/167942/Nutrient_analysis_of_fruit_and_vegetables_-_Summary_Report.pdf [Letzter Zugriff am 8. Februar 2017].

HINWEIS

Alle Quellen, die von Drittparteien zur Verfügung gestellt wurden, können Informationen enthalten, die nichts mit dem Inhalt der Webseite von Fruit Juice Matters zu tun haben. Wir haben die Referenzen nicht auf die Erfüllung von Haftungsgesetzen geprüft. Es wurde dafür Sorge getragen, dass die angegebenen Quellen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung glaubwürdig und verbindlich waren. AIJN haftet nicht für die Richtigkeit von Inhalten externer Drittparteien.

Benötigen Sie weitere Informationen?

Hier geht es zu unserer Kontaktseite, über die Sie sich an das Team von „Fruit Juice Matters“ wenden können.

Kontaktieren Sie uns